Nicht-invasiver Temperatursensor mit SIL2-Zertifizierung für sicherere Temperaturmessungen

Bis zu 75 Prozent weniger Investitionskosten und niedrige laufende Betriebskosten

SIL2-zertifizierter nicht-invasiver Temperatursensor

ABB hat eine verbesserte Version des nicht-invasiven Temperatursensors „NINVA TSP341-N“ entwickelt, der sicherere und einfachere Temperaturmessungen für Anwendungen in der Chemie-, Öl- und Gasindustrie ermöglicht. Der neue Sensor ist der erste SIL2-zertifizierte nicht-invasive Temperaturmessumformer und damit laut Hersteller der sicherste nicht-invasive Temperaturmesssensor auf dem Markt. Der nicht-invasive Ansatz von ABB, der sich in den letzten Jahren als wirksam erwiesen hat, vereinfacht die Temperaturmessung erheblich, indem er eine Alternative zu einem herkömmlichen invasiven Schutzrohr bietet.

Um auf die Prozesstemperatur zu schließen, und nutzt der Temperatursensor die Oberflächentemperatur der Rohrleitung. Er ermöglicht die gleiche Genauigkeit und Leistung wie ein invasives Messgerät, ohne die Risiken und Lebenszykluskosten, die mit der Spezifikation, Installation und Wartung verbunden sind.

Temperatursensor nach Kundenwunsch weiterentwickelt

Der nun SIL2-zertifizierte „NINVA TSP341-N“ wurde auf Basis des Temperaturtransmitters „TTH300“ entwickelt. Er verfügt über eine Reihe neuer Funktionen, die auf der Grundlage von Kundenfeedback entwickelt wurden. Dazu gehören eine externe Montagekonfiguration, verbesserte Vibrationsfestigkeit und optionale Konfigurationen für Anwendungen bis 550 Grad Celsius. Darüber hinaus ermöglicht der Sensor eine einfachere Kalibrierung und Wartung durch austauschbare Messeinsätze mit unabhängiger Sensorkalibrierung und Trimmung. Spannklemmen für Rohrdurchmesser von 40 bis 2500 Millimetern und Sonderausführungen für Durchmesser unter 40 Millimetern machen komplexe Schutzrohrkonstruktionen für kleinere Rohre überflüssig, ohne dass Genauigkeit oder Leistung beeinträchtigt werden.

„Die Kunden treiben den Markt für nicht-invasive Prozessmessungen voran“, sagt Dr. Guruprasad Sosale, ABB Measurement & Analytics. „Angesichts des ständig wachsenden Bedarfs an Sensorsystemen erkennen Global Player in der Chemie-, Öl- und Gasindustrie den Wert, den es hat, wenn man den Prozess nicht anhalten oder die Rohrleitungen aufschneiden muss, um mehr Informationen zu erhalten. Indem ,NINVA‘ ein Stück der Prozessleitung in eine Temperaturmessstelle verwandelt, bietet es den Anlagenbetreibern eine einfachere und sicherere Möglichkeit, die Prozesstemperatur zu messen, ohne Kompromisse bei der Leistung eingehen zu müssen, keine Abschaltung, keine Löcher, mit einer deutlich vereinfachten Technik.“

Kosteneinsparungspotential von bis zu 75 Prozent

Durch die widerstandsfähige Montage des Temperatursensors mittels Anklemmverfahren entfallen Risiken, Inspektions- und Verwaltungskosten, die mit der Wartung geschweißter Montageverbindungen verbunden sind. Da keine Perforierung der Rohrwand mehr erforderlich ist, werden potenzielle Leckagen vermieden und Fehlerquellen bei der Inbetriebnahme der Anlage reduziert. Selbst bei den einfachsten Temperaturmessstellen in einer Anlage können bis zu 75 Prozent der Investitions-, Engineering-, Installations- und Inbetriebnahmekosten eingespart werden. Darüber hinaus fordern industrielle Anwender, dass Spezifikationen für Temperaturmessungen mit dem Anklemmverfahren in zukünftigen Industriestandards berücksichtigt werden.