Verfahrensentwicklung und -optimierung für vielschrittige Synthesesequenzen

Saltigo Stahlemail-Reaktor und angeschlossene Apparate

„Custom Manufacturing bedeutet mehr als die Herstellung von Chemikalien im Kundenauftrag. Saltigo bietet seinen Kunden deshalb einen zuverlässigen Rundum-Service aus einer Hand. Verfahrensentwicklung und -optimierung auch für anspruchsvolle, vielschrittige Synthesesequenzen gehören dabei zu unseren Kernkompetenzen“, betont Dr. Torsten Derr, Geschäftsführer der Saltigo GmbH, Leverkusen. Mit diesem Angebot ist das Tochterunternehmen von Lanxess in diesem Jahr auf der Chemspec Europe vertreten.

Das auf die Exklusivsynthese chemischer Wirkstoffe und Zwischenprodukte spezialisierte Unternehmen verfügt über moderne Anlagenbasis, ein breites Technologie-Portfolio sowie langjährige Branchenerfahrung in der Agrochemie, dem Pharmabereich und dem Feinchemiesektor. Vor kurzem wurden die Synthesekapazitäten im Zentralen Technikum Organisch in Leverkusen mit der Inbetriebnahme von zwei neuen Produktionslinien erweitert. "Damit sind wir bestens gerüstet, um der steigenden Nachfrage vor allem aus der agrochemischen Industrie zu begegnen“, erläutert Andreas Klein, Leiter Marketing & Sales von Saltigo.

Risikominimierung wird angesichts globalisierter Geschäftsbeziehungen immer wichtiger: für die Kunden, aber auch für Saltigo selbst. Schon aus Gründen der Kosteneffizienz setzt das Unternehmen auf ein weltweites Beschaffungsmanagement für einen Teil der benötigten Rohstoffe. Um dabei unsicheren Liefersituationen vorzubeugen, wird eine mehrgleisige Strategie verfolgt. Neben verstärkter Rückwärtsintegration in eigene Anlagen gehört dazu die Stärkung der Lieferantenbeziehungen in den westlichen Industrieregionen, speziell in Europa.

Gerade das umfassende Dienstleistungsangebot, das Prozessentwicklung, aber auch Unterstützung bei der Registrierung und Dokumentationserstellung einschließt, macht Saltigo als Partner für zahlreiche Unternehmen aus dem Feinchemiebereich interessant. Hier sollen in Zukunft speziell etablierte, mittelgroße Unternehmen als Kunden gewonnen werden – und das auch aus Branchen, in denen Outsourcing bislang eher weniger verbreitet war. „Auch Start-Ups, deren Produkte mittelfristig ein attraktives Mengenwachstum versprechen, können wir über Verfahrensentwicklung und Pilotproduktion in den Markt begleiten“, ergänzt Klein. Ziel ist es, gerade auch die US-amerikanischen Feinchemikalienmärkte besser zu erschließen und insgesamt die eigene, breite Technologiebasis noch effizienter für unterschiedlichste Syntheseaufgaben zu nutzen. Materialien für die organische Elektronik sowie Duft- und Aromastoffe sind zwei Beispiele für attraktive, neue Betätigungsfelder.

Die internationale Fachmesse für Fein- und Spezialchemie findet vom 20. bis 21. Juni 2018 in Köln statt.